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Aktuelle Nutzerzahlen der der sozialen Medien (Stand: Ende 2015)

Social Media Nutzer Ende 2015Die Zahl der Nutzer aller sozialen Medien weltweit ist auf knapp 2 Milliarden angestiegen, und das im Vergleich zu 1 Milliarde Nutzer im Jahre 2010. Das soziale Netzwerk Facebook alleine ist in dieser immensen Nutzerzahl mit 1,55 Milliarden Nutzern vertreten, die anderen sozialen Medien liegen, meist weit abgeschlagen, dahinter. Die amerikanische Tech-Webseite „Search Engine Journal“ hat die Nutzerzahlen der großen sozialen Medien veröffentlicht:

LinkedIn: 97 Millionen
Pinterest: 100 Millionen
Snapchat: 200 Millionen
Tumblr: 230 Millionen
Twitter: 316 Millionen
Google+: 343 Millionen
Instagram: 400 Millionen
YouTube: 1 Milliarde
WhatsApp: 1 Milliarde
Facebook: 1,5 Milliarden

XING: 9,7 Millionen

Etwas alleinstehend, weil für den deutschen Unternehmer und das deutsche Unternehmen ganz wichtig: XING. Das deutsche soziale Newtzwerk kommt auf 9,2 Millionen Nutzer in der DACH-Region und auf 9,7 Millionen Nutzer weltweit. Die Zahlen sind auch aus dem Januar 2016, also topaktuell.

Wenn man nun alles etwas bereinigt, dann bleibt es dabei: Facebook ist ein MUSS, YouTube und Instagram gehören, wenn Content vorhanden ist, zum guten Ton, die Inhalte auf den Dreien dürfen Spaß machen und unterhalten. Dann kommt XING dazu, wo sich Unternehmer und Unternehmen etwas mehr business-like präsentieren und Google+, weil wir Google bezüglich ihrer Suchmaschine gefallen wollen. Das ist die absolute Kurzform eines eigentlich komplexeren Themas, dem man sich in meinem Soziale Medien Workshop langsam annähern kann.

Weitere Informationen:

Übersicht aktueller Social Network Statistiken (Laufend ergänzt)

Facebook, YouTube & Co.: Die 8 größten sozialen Netzwerke nach Nutzerzahl Stand 2016

Foto: pixabay by Pixelkult

Social Media in Unternehmen

Soziale NetzwerkeAn dieser Stelle werfen wir einen Blick auf die ersten Schritte, die ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitern in sozialen Netzwerken gehen muss. Dabei erläutere ich, warum Sie Ihre Mitarbeiter ins Boot holen werden und wie es praktisch losgehen kann.

Der Mitarbeiter ist das wichtigste Gut Ihres Unternehmens. Er war und ist Markenbotschafter immer dort, wo er zu sehen ist. Das meint unternehmerische Präsenz, aber auch in Freizeitaktivitäten oder im Urlaub. Unternehmen, die sich perfekt positionieren wollen, machen ihre Mitarbeiter jetzt auch in sozialen Netzwerken zu Markenbotschaftern. Wer sich für das Image seines Unternehmens einsetzt, der ist allgemein engagierter und damit langfristig erfolgreicher. Das erhöht zwangsläufig den Wettbewerbsvorteil. Ein Profil einzurichten auf allen wichtigen Plattformen ist denkbar einfach und geht auch weniger computer-affinen Menschen leicht von der Hand. Die Überraschung über die Kraft der sozialen Netzwerke ist von Anfang an sehr groß.

Es gilt also die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens zu überzeugen in sozialen Netzwerken präsent und aktiv zu sein. Geschäftsführer, Abteilungs- und Teamleiter gehen natürlich mit guten Beispiel voran. Das wird oft vergessen, obwohl wir in unseren Soziale Medien Workshops vom Start weg immer zuerst die Führungsetage einweisen. Jeder, der ein Profil in sozialen Netzwerken eingerichtet hat, sollte sich darauf nicht ausruhen. Ab jetzt gilt es sichtbar zu werden, Meinungen zu haben und Inhalte zu produzieren. Leben Vorgesetzte das vor, werden sie zu Vorbildern auch auf diesem meist als unsicher empfundenen Terrain. Bei der Vernetzung mit Kollegen kommt es dann früher oder später dazu, dass man sich hierarchieübergreifend vernetzt. Spätestens jetzt entsteht Kommunikation auf Augenhöhe, die keinesfalls die Hierarchien im Unternehmen aufhebt.

Wahrscheinlich gibt es Ängste unter den Mitarbeitern, Angst davor, Wissen zu teilen und austauschbar zu werden, oder Angst davor jemandem seine Meinung zu präsentieren, die man lieber für sich behalten möchte. Wahrscheinlich tauchen erste Fragen auf, wie man das als Mitarbeiter schaffen soll neben der bereits vielen Arbeit auch noch in sozialen Netzwerken aktiv zu werden. All das ist ganz normal, und diesen Themen muss man sich frühzeitig annehmen. Hilfreich sind Trainings und Workshops, bei denen die Vielfalt der sozialen Medien und der sozialen Netzwerke aufgezeigt wird, bei denen die Wesentlichen herauskristallisiert werden und bei denen Einrichtung von Profilen und Funktionsweise der jeweiligen Netzwerke erläutert und diskutiert werden. Als Ergebnis entstehen Arbeitsanweisungen für den sicheren Umgang mit sozialen Medien.

Social Media nicht gut gemeint, sondern gut gemacht

Copyright zehnplusfuenf.info
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Die Kampagne #weilwirdichlieben der BVG, eine klassische Image-Kampagne, ist aufgrund vieler kleiner und großer Faktoren gelungen. Denn nicht selten gibt es einen großen Ansatz, eine große Idee, es ist guter Wille erkennbar, aber dann kommt es in der Umsetzung zu Fehlern, die klein sind, aber die in ihrer Menge und durch die Spontanität der Audience das Große zu Fall bringen können. Schauen wir zusammen mal zurück auf diese Aktion.

#weilwirdichlieben ist der gelungene Versuch der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ihren Fahrgästen mit Charme und Spitzen näher zu kommen. Dazu wurde das Hashtag #weilwirdichlieben ins Leben gerufen, unter dem alle Kunden, und das schließt Nichtzahler mit ein, ihre schönsten Momente teilen sollten. Eine solche Öffnung hat natürlich gewissen Risiken, denn die Audience, oder wie man nach einem persönlichen Angriff gerne sagt, der Mob ist hart aber manchmal nicht herzlich. Warum macht die BVG das? Es ist der Versuch Berliner und Brandenburger zum Schmunzeln aufzufordern, die Dinge auch mal locker zu sehen, zu zeigen, dass hinter allem immer Menschen stecken, und dass kleine Problemchen und Unzulänglichkeiten auch wirklich klein sind.

Technisch wurde viel bewegt, nicht zuletzt, um den nicht vollständig zu planenden Ablauf unter Kontrolle zu behalten. Es wurden für die Kampagne eigens Accounts angelegt. Dieser Account @BVG_Kampagne, der zusammen mit einer Kampagnen-Website alles, was im Web unter dem Hashtag #weilwirdichlieben auftauchte, sammelte und veröffentlichte, nahm ganz nebenbei die offiziellen Accounts @BVG_Ubahn, @BVG_Tram und @BVG_Bus aus der Schusslinie. Draußen auf der Straße hingen vom Start weg Plakate mit dem Hinweis auf das Hashtag #weilwirdichlieben. Die kommunizierte Aufgabe: Teilt Eure schönsten Momente. Fast schon nebenher, aber nicht zu unterschätzen, wurden weitere Kanäle bespielt: Eine Facebook-Page, ein Instagram-Account und ein YouTube-Channel. Auf Instagram wurde gar der wechselnde Kurator (rotation curation) praktiziert, so dass wöchentlich ein anderer Instagrammer den Account bespielte.

Natürlich ist es schwer den Pendlern, die täglich die BVG nutzen, alle BVG-Schwächen kennen und mit jedem Mangel Zeit und Anschluss verlieren, ein frisches und modernes Bild zu vermitteln. Daher wurde die Kampagne von Anfang an durch die Kunden genutzt um den eigenen angestauten Aggressionen Luft zu machen. Das Team der @BVG_Kampagne brauchte ein dickes Fell, und hat das auch bewiesen. Darüber habe ich im Beitrag BVG_Kampagne sagt … bereits berichtet. Aber mit Bock auf den Job hat das Team der @BVG_Kampagne jeden Angriff meisterhaft abgewehrt und die Image-Kampagne letztlich zum Erfolg geführt.

Fazit: Die BVG konnte ihre Kunden erreichen und aktivieren, das zeigte sich auf allen Kanälen. Zudem bekam die BVG Feedback zu ihrem Image, ihrem Unternehmen und ihren Serviceleistungen. Das ist doch schon mal eine ganze Menge. Diese Fakten sauber ausgewertet sind dann das eigentliche Ergebnis, obwohl wir Anwender und Beobachter schon im Verlauf gut unterhalten wurden und wie immer diese Unterhalten als das Produkt sahen. Achja, und nicht zu vergessen: Manchmal ist es gut eine Art Zielscheibe hinzuhalten, auf die dann erst mal alle aus allen Rohren feuern. Und wer diese erste Welle aushält, wer sich mal hoch und mal runter bewegt, auf das Niveau der Kunden, der kann und wird Erfolg haben.

Instagram: Für wen oder was soll das gut sein?

Instagram | Copyright: Facebook Inc.
Instagram | Copyright: Facebook Inc.

Vorweg das Technische: Instagram ist eine Mischung aus Microblog und einer Plattform für audiovisuelle Inhalte. Auf Instagram werden vorrangig Fotos geteilt, diese werden mit #Hashtags versehen, man kann Instagrammern folgen, die Fotos liken, sein Profil pflegen und somit wird es gerne und oft als soziales Netzwerk bezeichnet. Fotos und Videos werden auf Instagram immer quadratisch dargestellt, das ist eine Besonderheit. Instagram gehört nach einer milliardenschweren Übernahme im Jahre 2012 zu Facebook Inc.

Wer an Instagram denkt, der denkt an Hipster, Fotografen, und der sieht Teenies und Selfies. Aber das ist nicht alles, auf Instagram geht mehr als das. Die Frage, die sich stellt: Ist das was für meine Branche? Ist das was für mich? Dieser Frage versuche ich einmal nachzugehen. Weiterlesen

BVG_Kampagne sagt: #weilwirdichlieben

Copyright zehnplusfuenf.info
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Regelmäßig werden auf Pinwänden in Facebook und auf Walls in Twitter seriöse und damit stocksteife Texte veröffentlicht. Wenn die Kommentare locker, mit einer fast schon anfeindenden Art, geschrieben werden, dann bleibt dem Social-Media-Verantwortlichen regelmäßig der Atem stehen. Dabei ist das überhaupt nicht notwendig, es geht doch auch locker. Aktuell glänzt das Team der @BVG_Kampagne auf Twitter mit unterhaltsam-lockeren und doch seriös-niveauvollen Sprüchen. Schon die Kampagne selbst ist ja richtig locker, da wundert es nicht, dass auch weitere Online-Kanäle die gleiche Sprache sprechen. Obwohl, so normal ist das nun auch nicht. Nicht selten startet ein Unternehmen auf einem Kanal eine lockere Kampagne, während es auf allen anderen Kanälen unverändert steif bleibt. Dann passen verschiedene Blickwinkel nicht zusammen, wir kennen das vom der Thematik: Wie bringe ich Offline- und Online-Kommunikation in Einklang, und jetzt klingt im Online eben noch Social Media mit. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, der besucht das Twitter-Profil der @BVG_Kampagne #weilwirdichlieben: twitter.com/BVG_Kampagne.

Also, alles in allem ist das ein Paradebeispiel für mutige, teils riskante, Kommunikation mit den Fans, für das Herunter- und Heraufbewegen auf das jeweilige Niveau, für das Spiegeln der Plakatkampagne in die sozialen Medien, einfach für einen guten Job. Schlexcky Silberstein hat das mal gut aufgearbeitet, siehe hier: schleckysilberstein.com. Einen ähnlichen Fall hatten wir schon mal mit dem Team von @telekom_hilft, die sich mit @Der Griesgrämer einen herrlichen fast schon liebevollen Schlagabtausch geliefert hatten. Ein Bericht dazu ist hier zu finden: stern.de.

Optimierung der Social Media Aktivitäten

Bitte nicht verzetteln !!!
Bitte nicht verzetteln !!!

Nicht jedes Unternehmen kann auf einen Stab von Marketingfachleuten zurückgreifen, wenn es um das Content Marketing, also das Produzieren der Inhalte für Social Media, geht. Daher sollten diese Aktivitäten optimiert werden, damit man mit der meist sehr wenigen Zeit effizient umgehen kann. Denn: Erfolgreiche Beiträge zu erstellen ist sehr aufwendig, angefangen von der Recherche der Texte über die Produktion von Bildern und Videos bis hin zur plattformgerechten Gestaltung.

Wer einen Plan hat, der kommt entspannter ans Ziel. Daher ist eine der Empfehlungen immer einen Postingplan zu haben und nach diesem zu arbeiten. Mit einem solchen Plan kann man die Zeiten und die Themen gut überwachen. Denn Social Media lebt von Information, Entertainment und Service. Nur wer einen gelungenen Mix daraus produziert, der wird Erfolg haben. Im Postingplan sind die Zeiten der Veröffentlichungen festgelegt, und dann kann man auch Themengebiete definieren. Diese Woche dieses Thema, nächste Woche jenes Thema, und so weiter. Das schafft man auch ohne Plan ganz gut, aber nur mit einem Plan kann man das perfekt überwachen. Im Übrigen spreche ich die ganze Zeit nicht von Tools, die mir beim Einstellen der Beiträge helfen. So etwas gibt es auch, und in diesen Tools kann man Themen und Inhalte vorschreiben und zu bestimmten Zeiten automatisch veröffentlichen lassen. Aus meiner Sicht macht ein solcher automatischer Plan mit der Zeit müde, vor allem müde, hochaktuelle Themen auch mal direkt aufzugreifen.

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Die wichtigsten sozialen Medien Ende 2014

SimilarWeb listet immer wieder gerne die sozialen Netzwerke auf und zeigt dann ein Ranking der größten Netzwerke. So hat man immer einen sehr guten Überblick und doch haben die Aufstellungen zwei Haken:

1. Was dort gelistet und dann von vielen Bloggern und Meinungsmachern geteilt wird, sind soziale Medien und nicht allein soziale Netzwerke. In meinem Soziale Medien Workshop stelle ich die sozialen Medien einzeln vor und erkläre die Unterteilung in z.B. soziale Netzwerke, wie Facebook und Google+, oder Microblogs, wie Twitter. Bei SimilarWeb wird mal eben alles vermischt, was nicht so schlimm ist, aber mal erwähnt werden muss.

2. In der Aufstellung wurde der mobile Traffic nicht gezählt. Das gibt natürlich eine massive Verfälschung, vor allem, wenn z.B. bei Facebook eine Verschiebung der DAUs (daily active user) von der Website zur mobilen App stattfand. Denn dann sind die User-Zahlen stabil, in der Auswertung findet man aber unter Umständen einen Rückgang von knapp 17%.

Aber Schwamm drüber, schauen wir auf die Kandidaten und meine Liste der wichtigsten sozialen Medien Ende 2014. Weiterlesen

Die sieben Geheimnisse des perfekten Selfies

Achtung, vor dem Lesen dieses Beitrages muss ich ggf. davor warnen, dass nicht jeder Tipp bierernst zu nehmen ist. Wer zum Lachen in den Keller geht, der sollte jetzt aussteigen. Für alle anderen geht es weiter. 🙂

Selfie ist das britische Wort des Jahres 2013. Was Obama kann, das können wir auch. Aber Obama hat noch Menschen um sich, die ihn beraten, warnen und hindern. Wir haben das nicht, also nicht immer, daher brauchen wir sieben Tipps für das perfekte Selfie. Weiterlesen

Das Selfie – Ist es Kunst oder kann das weg?

Selfie / Ameily Radke / CC BY-SA 3.0 / wikipedia.de
Selfie / Ameily Radke / CC BY-SA 3.0 / wikipedia.de

Es gibt eine Handvoll Definitionen für das Selfie. Meine Definition ist diese: Es ist ein Selbstportrait, dass man selbst erstellt hat. Für mich ist ein Selfie immer ein Foto, wohlwissend, dass, wer mit Pinsel und Farbe geschickt ist, ein Selfie auch malen könnte. Das Foto entsteht, ohne Ablegen oder Abstellen der Kamera, also vorzugsweise am ausgetreckten Arm. Ob das Bild mit einem Smartphone oder einer klassischen Kamera geschossen wurde, ist in meiner Definition auch egal. Hat das Foto zwei Motive, ist es kein Selfie mehr. Somit gibt es in meiner Definition auch keine Gruppenselfies, und spätestens hier laufe ich mit anderen Wahrheiten auseinander. Weiterlesen